Warum ist der richtige Vorname fürs Kind so wichtig?

 

 

Der richtige Vorname für das eigene Kind kann viel im Leben des Kindes bewirken. Zum Beispiel gibt es einige Vornamen, die dazu führen, dass das Kind von seinen Mitmenschen nicht gut behandelt wird oder in eine bestimmte Schublade gesteckt wird und somit keine Chance hat, sich durch seine eigenen Eigenschaften zu profilieren.

 

Das Gleiche gilt im späteren Berufsleben, da die Vorurteile durch den Vornamen auch dazu führen können, dass der Aufstieg im Beruf oder bereits der Einstieg ins Berufsleben erschwert werden können. Namen, denen ein nicht so guter Ruf voraus eilt sind zum Beispiel Kevin, Justin, Cindy und Chantal. Diese Namen werden oft mit einer niedrigen Bildung und unsozialem Verhalten assoziiert, auch wenn dies meist nicht zutrifft.

 

Jedoch ist auffällig, dass besonders diese Namen, trotz vergleichbaren Kompetenzen zu Mitbewerbern, wesentlich weniger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Auch werden diese Vornamen nicht für Führungspersonen bevorzugt und dies nicht aus Mangel an Kompetenz, sondern oftmals wegen dem Aspekt der Außendarstellung des Unternehmens, da ein „Kevin“ an der Spitze des Unternehmens, auf Grund der Vorurteile, weniger Seriösität ausstrahlt.

 

Woher kommen diese Vorurteile gegen gewisse Vornamen?

 

Gewisse Vornamen, wie zum Beispiel Kevin sind mit vielen Vorurteilen behaftet. Aber woher kommen diese Vorurteile überhaupt her? Warum gilt ein „Kevin“ dümmer, als ein „Peter“? Zum Großteil ist dies der Einfluss der Medien, welche dieses Bild geprägt haben. Dabei ist auffallend, dass besonders die oben genannten Vornamen, oftmals dazu benutzt werden, eine Person aus der untersten Gesellschaftsschicht darzustellen, die sich besonders durch ihre fehlende Intelligenz auszeichnet.

 

Besonders beliebte männliche Vornamen der letzten Jahre sind deshalb neutralere Namen, welche auf das Herkunftsland des Namens schließen lassen. Darunter fallen Namen, wie zum Beispiel „Thomas“, „Simon“, „Peter“ und „Jonas“. Diese Namen sind deshalb weit verbreitet, so dass keine eindeutige Zuweisung von Eigenschaften, durch den Vornamen erfolgen kann, wie es zum Beispiel bei „Kevin“ der Fall ist.

 

Bei „Kevin“ hat sich sogar das Jugendwort der Vorjahres fast durchgesetzt. Dieses Wort war „Alpha-Kevin“ und bedeutet so viel, wie „der dümmste der Dummen“. Dies passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bei Vornamen, wie „Thomas“, „Simon“ und „Peter“, da das besonders beliebte männliche Vornamen der letzten Jahre und somit ein breites Spektrum der Bevölkerung abdeckt.

 

Wie kann ich das Leben meines Kindes durch den Vornamen vereinfachen?

 

Pauschal kann man dies nicht beantworten, da neben dem Vornamen auch noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. Zum Beispiel ist es wichtig, dem eigenen Kind klar zu machen, dass der eigene Name etwas ganz besonders ist, so dass das Kind selbstbewusst sagen kann, wie es heißt, unabhängig von Vornamen. Das führt dazu, dass das Kind von den anderen Menschen anders wahrgenommen wird.

 

Zum Anderen ist es auch von Vorteil, wenn das Kind, sollte es einen Vornamen haben, welcher mit negativen Vorurteilen behaftet ist, mit diesen umgehen kann. Sollte man den Vorurteilen vorbeugen wollen, kann man sich für einen der beliebtesten männlichen Vornamen der letzten Jahre entscheiden, um das Leben des Kindes nicht unnötig zu erschweren. Im Endeffekt bleibt es den Eltern überlassen, für welchen Vornamen sie sich entscheiden und aus welchem Grund.

 

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